Dein Kind will nicht in die Schule gehen?

 Manchmal steckt auch eine richtige Angst dahinter. 

Angst vor der Schule hat viele Gesichter -

häufige Bauch- oder Kopfschmerzen, wechselnde körperliche Beschwerden, Zurückgezogenheit, Traurigkeit, aggressives Verhalten (ohne ersichtlichen Grund)

 

und unterschiedliche Gründe 

Leistungsdruck, Ausgrenzung durch Mitschüler*innen, Bloßstellung oder Beschämung durch Lehrkräfte/ Mitschüler*innen, Mobbing, körperliche oder seelische Gewalterfahrungen


Schulmüdigkeit, Schulangst und Schulverweigerung - 

Was steckt dahinter?

Unser Leben ist wie eine Landkarte. Überall gibt es Wege und Abzweigungen und fast grenzenlose Möglichkeiten. 
Die Schulzeit empfinden viele jedoch als Phase, in der sie fremdbestimmt durchs Leben navigiert werden und hilflos dem ausgeliefert sind, was das System Schule mit sich bringt. Die individuellen Bedürfnisse und Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen werden in der Institution Schule kaum berücksichtigt Statt Schüler*innen in ihrer Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu fördern und sie auf das wahre Leben mit seinen vielfältigen Möglichkeiten vorzubereiten, werden Kinder an Normvorgaben gemessen, verglichen und darauf ausgerichtet, dass alle die gleichen Ziele erreichen. Statt das Potenzial in der Vielfalt und Individualität des einzelnen Kindes zu erkennen, wird diagnostiziert und bewertet. Im Vordergrund stehen Leistungsdruck und Konkurrenzdenken. Den meisten Eltern fällt es schwer, ihr Kind während dieser Zeit so zu unterstützen, dass es sich gesehen und in seinen Bemühungen wertgeschätzt fühlt - v.a., wenn diese Bemühungen nicht den schulischen Anforderungen genügen. Kinder, die nicht der Norm entsprechen, fühlen sich unter Druck gesetzt und werden zu Außenseitern und Problemkindern. Die Folgen sind häufig Schulmüdigkeit, Schulvermeidung, Schulangst und Schulverweigerung. Die Symptome dieses Nicht-Angepasst-Seins werden viel zu oft mit Therapien und Medikamenten behandelt. 

Was kann man gegen Schulangst tun? Um nachhaltige Veränderungen zu bewirken und Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu resilienten Persönlichkeiten zu unterstützen, ist es wichtig, sich v.a. mit den - nicht sofort sichtbaren - Ursachen für ein bestimmtes Verhalten zu beschäftigen. 

Warum leidet das eine Kind mehr unter dem schulischen Leistungsdruck als ein anderes? Warum wird ein Kind zum Opfer, ein anderes zum Täter? ...

Erst, wenn wir hierauf Antworten finden, ist wirkliche Veränderung möglich. 

Hilfe bei Schulangst - Entdecke das Potenzial deines Kindes!

Schulstress, Schulvermeidung, Schulangst, Schulverweigerung - dies alles sind eindeutige Zeichen dafür, dass dein Kind unglücklich ist. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein und sind manchmal nicht eindeutig erkennbar.

Häufig verbringen wir sehr viel Zeit damit, nach sichtbaren Gründen zu suchen und andere für unser Unglück oder das unseres Kindes verantwortlich zu machen. Und wir setzen alles daran, die Symptome zu bekämpfen.

Hat ... dich geärgert? Hat die Lehrerin dir die Aufgaben wieder nicht richtig erklärt? Hast du im Unterricht wieder nicht richtig aufgepasst? Hat ... dich nicht mitspielen lassen? Merkt der Lehrer nicht, dass die anderen Kinder dich ärgern?  Vielleicht hast du eine Lese-Rechtschreib-Schwäche?
Kennst du diese Gedanken?

Wir führen Gespräche mit Lehrkräften und/ oder anderen Eltern und Schüler*innen - häufig mit gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Wir organisieren Nachhilfeunterricht. Wir suchen Rat bei Ärzt*innen und Psycholog*innen und hoffen auf irgendwelche Diagnosen, die das Verhalten unseres Kindes erklären. Wir bekämpfen die Ungerechtigkeit, die unserem Kind widerfährt mit allen möglichen Mitteln.

Doch HELFEN wir unseren Kindern damit wirklich? 

Anstatt andere für unser Leiden und das unseres Kindes verantwortlich zu machen, ist es wichtig, dass wir uns als Eltern fragen: Was braucht mein Kind? Welche Fähigkeiten, Stärken und Interessen hat es? Welche Träume, Wünsche und Visionen hat es? Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken? 

Nicht nur in der Schule, sondern immer wieder erleben wir alle Phasen, in denen wir begrenzt werden und das Gefühl haben,  Menschen oder Situationen nicht verändern zu können und diesen hilflos ausgesetzt zu sein. Tatsächlich jedoch haben wir immer die Freiheit zu entscheiden, wie wir mit der Situation oder anderen Menschen umgehen. 
Geben wir uns dem Gefühl resigniert hin und verschwenden wir unsere Energie dafür, Dinge zu "bekämpfen" oder konzentrieren wir uns auf die Veränderung und das, was wir uns für uns und unsere Kinder wünschen?
Alles beginnt in uns und wir alleine haben die Macht, es zu verändern.

Ich möchte euch dabei begleiten, eure Gedanken und Handlungen - individuell und als Familie - darauf auszurichten, welche Fähigkeiten und Stärken in euch schlummern, um mit der aktuellen Situation umzugehen und euch auf das zu fokussieren, was ihr wirklich wollt.