Der Weg des Vorwärtskommens, besteht darin, den ersten Schritt zu tun.

(Mark Twain)

Entdecke das Potenzial deines Kindes!

Schulstress, Schulvermeidung, Schulangst, Schulverweigerung - dies alles sind eindeutige Zeichen dafür, dass dein Kind unglücklich ist. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein und sind manchmal nicht eindeutig erkennbar.

Häufig verbringen wir sehr viel Zeit damit, nach Ursachen zu suchen und andere für unser Unglück oder das unseres Kindes verantwortlich zu machen. Und wir setzen alles daran, die Symptome zu bekämpfen.

Hat ... dich geärgert? Hat die Lehrerin dir die Aufgaben wieder nicht richtig erklärt? Hast du im Unterricht wieder nicht richtig aufgepasst? Hat ... dich nicht mitspielen lassen? Merkt der Lehrer nicht, dass die anderen Kinder dich ärgern?  Vielleicht hast du eine Lese-Rechtschreib-Schwäche?
Kennst du diese Gedanken?

Wir führen Gespräche mit Lehrkräften und/ oder anderen Eltern und Schüler*innen - häufig mit gegenseitigen Schuldzuweisungen.
Wir organisieren Nachhilfeunterricht. Wir suchen Rat bei Ärzt*innen und Psycholog*innen und hoffen auf irgendwelche Diagnosen, die das Verhalten unseres Kindes erklären. Wir bekämpfen die Ungerechtigkeit, die unserem Kind widerfährt mit allen möglichen Mitteln.

Doch HELFEN wir unseren Kindern damit wirklich? 

Anstatt andere für unser Leiden und das unseres Kindes verantwortlich zu machen, sollten wir uns als Eltern eher fragen: Was braucht mein Kind? Welche Fähigkeiten, Stärken und Interessen hat es? Welche Träume, Wünsche und Visionen hat es? Wie kann ich mein Kind dabei unterstützen ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken? 

Nicht nur in der Schule, sondern immer wieder erleben wir alle Phasen, in denen wir begrenzt werden und das Gefühl haben,  Menschen oder Situationen nicht verändern zu können und diesen hilflos ausgesetzt zu sein. Tatsächlich jedoch haben wir immer die Freiheit zu entscheiden, wie wir mit der Situation oder anderen Menschen umgehen. 
Geben wir uns dem Gefühl resigniert hin und verschwenden wir unsere Energie dafür, Dinge zu "bekämpfen" oder konzentrieren wir uns auf die Veränderung und das, was wir uns für uns und unsere Kinder wünschen?

Ziel des Coachings ist es, die Gedanken und Handlungen des Kindes oder Jugendlichen darauf auszurichten, was er/sie schon im Leben erreicht hat und welche Fähigkeiten und Stärken in ihm/ ihr schlummern, um das in der Zukunft Erwünschte zu erreichen.

Warum tiergestütztes Coaching?

Die Beziehung zu Tieren ist einmalig und etwas ganz Besonderes. Viele Menschen, v.a. Kinder, fühlen sich in der Gegenwart von Tieren häufig sehr wohl und scheinen alles um sich herum zu vergessen. Sie sind entspannter und plötzlich in der Lage Aufgaben zu bewältigen, die ihnen sonst schwer fallen.

Durch ihr Verhalten uns gegenüber geben Tiere uns genauso Rückmeldung zu unserem Verhalten wie Menschen - jedoch, ohne zu beurteilen und zu bewerten. Sie leben im Hier und Jetzt und reagieren spontan und intuitiv auf unsere Körpersprache, unsere Worte und unsere Gefühle. Dabei sind sie immer ehrlich, authentisch und unvoreingenommen und als Coaching-Partner deshalb besonders wertvoll.

Mir persönlich öffnet das Zusammenleben und -arbeiten mit den Tieren jeden Tag von Neuem die Augen. Ich bin fasziniert und erstaunt, wenn meine Hunde sich mit mir freuen und mit mir leiden und in vielen Situationen empathischer reagieren als Menschen. 
Ich bin beeindruckt von der Ruhe, Kraft und Energie, die die Pferde ausstrahlen und mit der sie mir schon in zahlreichen Momenten geholfen haben - auf dem Weg zu meiner eigenen Selbsterkenntnis und Selbstfindung.

Pferdegestütztes Coaching

Pferde sind Herden- und Fluchttiere. Für ihr Überleben in freier Natur sind sie darauf angewiesen, feinste Signale wahrzunehmen und die "Sprache" ihrer Feinde zu verstehen. Als Herdentiere müssen sie sich in die Gemeinschaft integrieren und mit anderen kooperieren können. Genau deshalb sind sie Kommunikations-Spezialisten und in der Lage, auch unsere Stimmungen und Gefühle wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Durch die Zusammenarbeit mit Pferden im Coaching wird menschliches Verhalten gespiegelt und halb- und unbewusste Prozesse sichtbar gemacht. 
Im pferdegestützten Coaching werden keine Kenntnisse im Umgang mit Pferden benötigt und es wird NICHT geritten.
Unsere Schulponys sind den Umgang mit Kindern und Erwachsenen gewöhnt. Vom kleinen Shetty bis zum großen Pony eignen sie sich hervorragend als Coachingpartner*innen. 
Alle Übungen finden vom Boden aus statt. 

Hundegestütztes Coaching

In Deutschland sind Hunde nach Katzen die beliebtesten Haustiere und Sozialpartner. Sie sind an das Zusammenleben mit Menschen gewöhnt und sehr anpassungsfähig. 
Hunde sind jedoch auch Raubtiere, deren Ur-Instinkt das Jagen ist und die meist einen großen Bewegungsdrang haben. Ihre Sinne sind dadurch sehr gut ausgeprägt, sodass sie in der Lage sind, Stimmungen und Gefühle frühzeitig wahrzunehmen und darauf zu reagieren.
Als Sozialpartner*innen des Menschen rücken die Bedürfnisse der Hunde leider häufig in den Hintergrund.
Gerade von Familienhunden erwarten wir, dass sie immer freundlich auf alle Familienmitglieder zugehen. Sie sollten sich jederzeit anfassen und liebkosen lassen, möglichst nicht bellen und schon gar nicht beißen oder anderes - "übergriffiges" Verhalten - zeigen. Nur selten machen wir uns Gedanken über die wahren Bedürfnisse des Hundes und hinterfragen unser eigenes Verhalten. Dabei hören wir von Hunde-Experten immer wieder, welche Auswirkungen das Verhalten der Bezugspersonen auf das Verhalten des Hundes hat. Meist sind es nämlich die Menschen, die sich dem Tier gegenüber übergriffig verhalten, z.B. durch Kopftätscheln ohne Vorankündigung oder autoritäre Zurechtweisung, weil das Verhalten des Hundes stört. Wir Menschen wünschen uns Hunde als zuverlässige und angepasste Partner. Je mehr der Hund sich von seiner Bezugsperson gefallen lässt, je besser er "erzogen" ist, desto besser und schöner für uns. 
Hunde haben sehr feine "Antennen" und spüren sofort, in welcher Stimmung Menschen um sie herum sind und ob sie sich sicher fühlen können oder nicht. 
In ihrem Verhalten und ihren Reaktionen sind sie uns Menschen oft sehr ähnlich, äußern ihre Befindlichkeiten und Bedürfnisse nur in ihrer eigenen Sprache. Ein Hund, der knurrt oder bellt, ist nicht zwangsläufig aggressiv oder böse. Es ist lediglich seine Art sich auszudrücken und seinem Gegenüber zu zeigen, dass ihm etwas nicht gefällt oder er verunsichert ist. Wenn wir bereit sind uns auf die besonderen Wesensmerkmale, Ausdrucksweisen und die Sensibilität der Hunde einzulassen und diese zu hinterfragen, geben sie uns wertvolle Hinweise auf unsere eigene Persönlichkeit und unser Umfeld. 
Meine Hunde Foxie und Medo erinnern uns täglich daran, dass sie eigenständige Persönlichkeiten und Familienmitglieder sind. Je nach individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen eignen sich beide aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Charaktereigenschaften hervorragend als Coachingpartner.